Tropfbilder von
gutem Quellwasser
mäßigem Leitungswasser
Waschmittel im Wasser

Quelle: Wasser verstehen Lernen,
Institut für Strömungswissenschaften, Herrischried 1995

 

Die Tropfbildmethode kann also
etwas aussagen über die Qualität des
Wassers als Lebensträger und als
Lebensmittel. Mit Hilfe dieser
Methode konnte J. Schnorr Tenside
im Trinkwasser nachweisen. Diese
Tenside stammten v.a. aus Wasch-
und Reinigungsmittel - Rückständen,
die in der Natur nicht oder nicht ge-
nügend abgebaut worden waren.
Diese Rückstände fanden sich im
Grundwasser, aber auch in Seen
und Flüssen wieder und führten dort
zu riesigen Schaumbergen an Stau-
wehren und Schleusen.
Erst viel später wurden Gesetze
erlassen, die eine Mindestabbaubar-
keit für Tenside verlangten.

Diese Erfahrungen mit den Tropfen-
bildern impulsierten J. Schnorr zur
Konzeption eines neuen umwelt-
verträglichen Waschmittels. Der
Ansatz für dieses neue Waschmittel
war also:  Rasche und vollständige
100%ige biologische Abbaubarkeit
aller Waschmittelinhaltsstoffe und größtmögliche Sparsamkeit beim
Einsatz von Rohstoffen.

Dies war die Geburtsstunde des Sonett
Baukastenprinzips
.

Das Baukastenprinzip gliedert die
Grundkomponenten eines jeden
Waschmittels: - waschaktive Stoffe,
Enthärter, Bleichmittel, in 3 Bau-
steine, die separat dosiert werden.
Damit können gezielt und sparsam,
entsprechend der örtlichen Wasser-
härte und der jeweiligen Wäscheart,
die einzelnen Komponenten dosiert
werden.